Gemeinde-LEBEN im Westen

schau mal rein ...

15-Jahre Dienstjubiläum von Frau Eschmann

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Wer ist wer im Freiburger Westen

Jedes Jahr werden beim Neujahrsempfang des Freiburger Kirchenbezirks Mitarbeiter für langjährige Dienstzeiten geehrt. Im Januar 2011 war es u.a. Frau Lutz-Hirsch, Se­kre­tärin im Büro des Gruppenpfarramtes der Pfarrgemeinde West, zuvor tätig im Pfarr­­­amtsbüro der  Markusgemeinde, die anlässlich ihres zehnjährigen Dienst­ju­bi­lä­ums geehrt wurde. Aus dem Kreis der Mitarbeiter, die zentral für die Pfarrgemeinde West tätig sind, war im Januar 2012 nun Frau Esch­mann vom Sekretariat des Grup­pen­pfarramtes an der Reihe, gewürdigt zu werden. Eine kleine Feier hatte bereits am ei­gentlichen Jubiläumstag im De­zem­ber 2011 in den Büroräumen in der Feh­ren­bachallee stattgefunden. Zehn Jahre lang war Frau Eschmann Sekretärin im Pfarr­amts­büro der Kreuzgemeinde, bis sie im Jah­re 2007 für die Westgemeinde ins­ge­samt zuständig wurde. Wer immer - so Herr Pfarrer Habel im Dezember in seinem Lob-Lied auf die Sekretärin - bei der Pfarrgemeinde West anrufe oder vorspreche, sei an­getan davon, wie freundlich Frau Eschmann auf die Anliegen der Anrufer oder Be­su­cher eingehe und wie zügig und korrekt sie die zu bearbeitenden Angelegenheiten er­ledige. Beim Neujahrsempfang am 26. Januar 2012 im Tuniberghaus in Tiengen gra­tulierte Herr Förschler in seiner Eigenschaft als „Perso­nal­pfar­rer“ zum 15-jährigen Ju­biläum und überreichte als Dank und  Anerkennung für die Dienste und Leistungen von Frau Eschmann im Namen des Kirchenbezirks ein Geschenk. Die Redaktion schließt sich den Glückwünschen an und nimmt gerne die Gelegenheit wahr, Frau Esch­mann für so manchen Beitrag bei der Erstellung von „gemeinsam“ zu danken.

 

Als evangelische Pfarrer in der “Neuen Welt”

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Wer ist wer im Freiburger Westen

Seit Herbst 2010 lebt Familie Hasenbrink - bis Sommer 2010 Pfarrerfamilie in Land­was­ser - nun in Carlisle in Pennsylva­nia, USA. Frau Hasenbrink hat dort eine Stelle in einer frei­en Gemeinde, Herr Hasenbrink arbeitet ehrenamtlich mit. In dem aktuellen “News­let­ter” vom 29. Januar 2012 berichtet Frau Hasenbrink von der Gemeinde und ihrer Arbeit dort. “gemeinsam” druckt diesen Brief auszugsweise ab (… und meint, dass sich die Bedeutung  englischsprachiger Begriffe aus dem Zusammenhang erklärt).

 Liebe Interessierte am ökumenischen Austausch,

Ich bin die “Interim (d.h. “zeitweilige”) Associate Pastor” der First United Church of Christ of Carlisle, und mag diese Stellung sehr - nicht Chefin sein, aber viel bewirken können. Ich predige zwei mal pro Monat. Wir zwei Pfarrer sind aber immer im 10.45 Uhr-Gottesdienst beteiligt, egal ob mit Predigt oder Gebeten. Mein großer Wir­kungs­be­reich ist Jugend, dafür ist die Gemeinde bereit meine Stelle zu bezahlen. Die Gemeinde hat viel Geld, von Hinterlassenschaften - mehr Geld als “Zukunft”. Das Unternehmen, die Jugend nach der Konfirmation aktiv in der Gemeinde zu halten, ist sehr zäh und mühsam. Aber was an anderen Kirchen zu beobachten ist: Jede Kirche, die jemanden extra für Kinder- und Jugendarbeit angestellt hat, blüht in diesem Bereich besser als ohne.

Hasenbrinks in USADie Größe der Gemeinde gefällt mir sehr. In den USA wird die Größe einer Gemeinde nach Besucheranzahl pro Wochenende gemessen. Wir haben ca. 150 Besucher in drei Got­tesdiensten pro Wochenende, das ist schon eine Nummer größer als “family size”- ge­­fällt mir wirklich. Die Menge der Mitglieder bringt es mit sich, dass die Arbeit der Ge­mein­de auf vielen Schultern verteilt ist: Jede Aktivität der Gemeinde, auch wenn sie ei­ne Idee eines/r Pfarrers/in ist, geht über ein Council = Ausschuss. Unsere Gemeinde hat jeweils einen Ausschuss für: Stewardship (Geld), Property (Gebäude), Christian Edu­­cation (Sonntagsschule, Konfirmanden, Jugend), Evangelism, Fellowship (Ge­mein­schafts­pflege) und Christian Caring (Besuche und Karten für Alte und Kranke der Ge­mein­­de). Im Advisory Council sitzen unsere “Chefs”, die die Hauptamtlichen anstellen und sie unterstützen. Ich finde es toll, dass sich so viele Leute finden, um in einem Coun­cil zu “dienen”. Meist hilft das gesamte Council, eine Idee zu verwirklichen. So wird je­­de neue Idee schon einmal von einem Grundstamm mitgetragen und verantwortet.

Mein großer Gewinn ist die Mentalität der Menschen hier (Pennsylvania? Amerika? Car­lisle?). Ich kann es nicht anders sagen: die Art ist genau so, wie es mir gut tut: immer freund­lich, “Nein” als Antwort gibt es nicht, vielleicht oberflächlich, weniger Klas­sen­den­ken, viele Umarmungen. Ich kann gar nicht genug betonen, wie sehr mir diese Art hilft, bei guter Energie zu bleiben, bzw. mir wird hier erst klar, wie viel Energie wir manchmal ver­loren hatten, allein, um mit Unstimmigkeiten im persönlichen Miteinander umzu­ge­hen…

Im Moment finde ich den neuen Aufbruch aufregend, den die Gemeinde wagt, indem sie mit einer Beraterin zusammenarbeitet. Diese übergemeindliche Stelle wurde kürzlich ge­schaffen, für “Church Growth and Vitality”. Die Beraterin ist dafür da, Gemeinden zu hel­fen, die nicht sterben sondern leben wollen. Die Erkenntnisse der Forschungen in die­sem Bereich finde ich hoch interessant, z.B. auch, dass die Forschungen innerhalb der traditionellen Glaubensgemeinschaften gemacht werden, und davon gibt es eine Men­ge. Was die Mega- und Free Churches machen, interessiert gar nicht so. “Hilfreich” in diesem Prozess finde ich die real bestehende Dringlichkeit: die Gemeinde kann be­steh­en, wenn sie genügend Mitglieder hat. Wenn nicht, dann wird sie irgendwann ihre Tü­ren schließen. Die Prognose ist, dass in 20 Jahren nur 20% aller UCC Gemeinden noch bestehen werden. Und Tatsache ist, dass pro Woche in ganz USA drei UCC Kir­chen schließen (UCC= United Church of Christ = Vereinigte Kirche Christi). Dies mag eine harte Realität sein, aber mich motiviert sie eher, denn es gibt ja Hand­lungs­mög­lich­kei­t­­en, wie uns die Beraterin zeigt. Ich freue mich sehr über die Gelegenheit, von und mit ihr in “Invitational Ministry” geschult und trainiert zu werden.

Zum Schluss will ich eine Freude von heute teilen: Heute hat unsere neu gegründete “Worship and Praise Band” zum ersten Mal im Gottesdienst gespielt – von der Gemeinde lange ersehnt und nun herzlich begrüßt. Die Gemeinde hat viele begabte Menschen. Unsere Besetzung: Matthias am Klavier, ein Schüler an der Bassguitarre, ein Erwachsener am Schlagzeug, ein Musiklehrer und ein Student mit Trompeten, ich an der Guitarre und Gesang, ein Mann in meinem Alter mit Gesang, eine Musiklehrerin und eine Schülerin mit Querflöten. Die Gaben sind da - es war wie “Ernten”. Ein gutes Gefühl. - Es grüßt Stefanie Hasenbrink

 

Auf ein Wort, Frau Rahmelow!

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Wer ist wer im Freiburger Westen

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. Januar 2012 um 21:18 Uhr

Seit dem 1. September 2011 tut die neue Pfarrerin, Frau Anja Rahmelow, Dienst in der Zachäusgemeinde in Landwasser. Am Sonntag, dem 9. Oktober 2011, wurde sie von Dekan Engelhardt im Rahmen eines Abendgottesdienstes offiziell in ihr Amt eingeführt. Die Redaktion von „gemeinsam“ hat Frau Rahmelow einige Fragen gestellt:

Liebe Frau Rahmelow, könnten Sie bitte für diejenigen Leser von „gemeinsam“, die Sie noch nicht kennen, die wichtigsten Daten Ihres Lebenslaufes nennen?

Anja_Rahmelow.150x200Geboren und aufgewachsen bin ich hier in Freiburg als echtes Innenstadtkind. Nach dem Abitur im Wentzinger-Gymnasium habe ich in Kiel und Berlin studiert und war in Gengenbach und in Salem am Bodensee im Lehr- und Pfarrvikariat. Jetzt komme ich aus Weil am Rhein, wo ich fast acht Jahre Pfarrerin in der Friedensgemeinde war.

Was waren die Schwerpunkte Ihrer Arbeit in Weil?

Der Stadtteil Friedlingen, in dem ich Pfarrerin war, ist intensiv geprägt von Zuwanderung und interkulturellem Zusammenleben mit allen Problemen und Chancen. In den vergangenen Jahren haben wir als Gemeinde diese Herausforderung angenommen und ein intensives diakonisches Profil entwickelt, mit Schulfrühstück, Offenem Treff, Gruppen für Menschen mit Migrationshintergrund und mit Integrationsangeboten. Dazu habe ich eng mit Kindergarten und Schule zusammengearbeitet. Was die Seniorenarbeit anlangt, so habe ich z.B. im Pflegeheim in Weil regelmäßig mit den Bewoh¬nerinnen und Bewohnern Gottesdienste gefeiert.

Haben Sie eine Art „Programm“ für die erste Zeit auf der neuen Stelle in der Zachäusgemeinde?

Programm in dem Sinne, dass ich sage: „So wird es gemacht“ habe ich keines, und werde auch keines entwickeln. Meine Ideen und die Gemeinde müssen zusammen passen. Insofern ist mein „Programm“ für die erste Zeit vor allem, die Gemeinde, die Menschen in ihr, ihre Stärken, ihre Wünsche und ihre Fähigkeiten kennen zu lernen. Was läuft schon gut? Was fehlt? Wer kann und möchte wobei helfen?

Was gefällt Ihnen in bzw. an Landwasser? Was in bzw. an der „Zachäusgemeinde“?

Im Stadtteil gibt es relativ viel Grün, man ist sofort in der Natur. Ich gehe nur aus dem Haus und bin fast am See. Und gleichzeitig kann ich in die Stadtbahn einsteigen und in einer Viertelstunde in der Innenstadt sein. Wo sonst lassen sich in Freiburg Stadtleben und Natur so gut miteinander verbinden? - Die Menschen, die sich in der Zachäusgemeinde engagieren, haben sehr unterschiedliche Stärken, das finde ich gut. Einige sind schon seit Jahrzehnten die treuen Seelen der Gemeinde und echte Stützen. Ich spüre auch eine Offenheit für  Neues – wenn es passt. Mir gefällt auch, dass die Türen unseres Gemeindezentrums oft offen stehen, selbst wenn gerade kein Gemeindeangebot stattfindet.

Die haben Sie den „Freiburger Weg“ bei uns im Westen, die Parallelität von großer Pfarrgemeinde mit sechs Gemeinden vor Ort bisher erlebt?

In ein Gruppenpfarramt zu kommen, hat mir die Entscheidung zum Stellenwechsel sehr erleichtert. Ich hätte schon in vorherigen Stellen gern enger mit den Kollegen zusammen gearbeitet, es aber in der Praxis oft als mühselig erlebt. Schon im Vorfeld habe ich gemerkt, dass das im Freiburger Westen anders ist. Aber jetzt, da ich hier bin, bin ich immer wieder positiv überrascht, wie einfach sich manche Zusammenarbeit gestaltet. Ich erlebe eine große Offenheit, zu schauen, wo es gemeinsam besser geht, und gleichzeitig kann jede Gemeinde ihre Besonderheiten behalten. Klar, bekomme ich auch Reibereien und Startschwierigkeiten mit. Aber insgesamt bin ich positiv überrascht.

Liebe Frau Rahmelow: „gemeinsam“ bedankt sich für Ihre Antworten und wünscht Ihnen persönlich  in Landwasser alles Gute und für Ihr Wirken Gottes Segen.

„Auf ein Wort, Frau Rahmelow!“

Seit dem 1. September 2011 tut die neue Pfarrerin, Frau Anja Rahmelow, Dienst in der Zachäusgemeinde in Landwasser. Am Sonntag, dem 9. Oktober 2011, wurde sie von Dekan Engelhardt im Rahmen eines Abendgottesdienstes offiziell in ihr Amt eingeführt. Die Redaktion von „gemeinsam“ hat Frau Rahmelow einige Fragen gestellt:

Liebe Frau Rahmelow, könnten Sie bitte für diejenigen Leser von „gemeinsam“, die Sie noch nicht kennen, die wichtigsten Daten Ihres Lebenslaufes nennen?

Geboren und aufgewachsen bin ich hier in Freiburg als echtes Innenstadtkind. Nach dem Abitur im Wentzinger-Gymnasium habe ich in Kiel und Berlin studiert und war in Gengenbach und in Salem am Bodensee im Lehr- und Pfarrvikariat. Jetzt komme ich aus Weil am Rhein, wo ich fast acht Jahre Pfarrerin in der Friedensgemeinde war.

Was waren die Schwerpunkte Ihrer Arbeit in Weil?

Der Stadtteil Friedlingen, in dem ich Pfarrerin war, ist intensiv geprägt von Zuwanderung und interkulturellem Zusammenleben mit allen Problemen und Chancen. In den vergangenen Jahren haben wir als Gemeinde diese Herausforderung angenommen und ein intensives diakonisches Profil entwickelt, mit Schulfrühstück, Offenem Treff, Gruppen für Menschen mit Migrationshintergrund und mit Integrationsangeboten. Da¬zu habe ich eng mit Kindergarten und Schule zusammengearbeitet. Was die Seniorenarbeit anlangt, so habe ich z.B. im Pflegeheim in Weil regelmäßig mit den Bewoh¬nerinnen und Bewohnern Gottesdienste gefeiert.

Haben Sie eine Art „Programm“ für die erste Zeit auf der neuen Stelle in der Zachäusgemeinde?

Programm in dem Sinne, dass ich sage: „So wird es gemacht“ habe ich keines, und werde auch keines entwickeln. Meine Ideen und die Gemeinde müssen zusammen passen. Insofern ist mein „Programm“ für die erste Zeit vor allem, die Gemeinde, die Menschen in ihr, ihre Stärken, ihre Wünsche und ihre Fähigkeiten kennen zu lernen. Was läuft schon gut? Was fehlt? Wer kann und möchte wobei helfen?

Was gefällt Ihnen in bzw. an Landwasser? Was in bzw. an der „Zachäusgemeinde“?

Im Stadtteil gibt es relativ viel Grün, man ist sofort in der Natur. Ich gehe nur aus dem Haus und bin fast am See. Und gleichzeitig kann ich in die Stadtbahn einsteigen und in einer Viertelstunde in der Innenstadt sein. Wo sonst lassen sich in Freiburg Stadtleben und Natur so gut miteinander verbinden? - Die Menschen, die sich in der Zachäusgemeinde engagieren, haben sehr unterschiedliche Stärken, das finde ich gut. Einige sind schon seit Jahrzehnten die treuen Seelen der Gemeinde und echte Stüt¬zen. Ich spüre auch eine Offenheit für  Neues – wenn es passt. Mir gefällt auch, dass die Türen unseres Gemeindezentrums oft offen stehen, selbst wenn gerade kein Gemeindeangebot stattfindet.

Wie haben Sie den „Freiburger Weg“ bei uns im Westen, die Parallelität von großer Pfarrgemeinde mit sechs Gemeinden vor Ort bisher erlebt?

In ein Gruppenpfarramt zu kommen, hat mir die Entscheidung zum Stellenwechsel sehr erleichtert. Ich hätte schon in vorherigen Stellen gern enger mit den Kollegen zusammen gearbeitet, es aber in der Praxis oft als mühselig erlebt. Schon im Vorfeld habe ich gemerkt, dass das im Freiburger Westen anders ist. Aber jetzt, da ich hier bin, bin ich immer wieder positiv überrascht, wie einfach sich manche Zusammenarbeit gestaltet. Ich erlebe eine große Offenheit, zu schauen, wo es gemeinsam besser geht, und gleichzeitig kann jede Gemeinde ihre Besonderheiten behalten. Klar, bekomme ich auch Reibereien und Startschwierigkeiten mit. Aber insgesamt bin ich positiv überrascht.

Liebe Frau Rahmelow: „gemeinsam“ bedankt sich für Ihre Antworten und wünscht Ihnen persönlich  in Landwasser alles Gute und für Ihr Wirken Gottes Segen.

   

Vorstellung Pfr. Ewald Förschler

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Wer ist wer im Freiburger Westen

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 22. Dezember 2011 um 23:52 Uhr

Liebe Gemeindeglieder in der Pfarrgemeinde West,

der Evangelische Oberkirchenrat hatte mich als einzigen Kandidaten für die Predigtstelle IV in der Pfarrgemeinde West zur Wahl vorgeschlagen. Am 09. Mai 2010 wurde ich im Wahlgottesdienst in der Matthäuskirche mit der Mehrheit der Stimmen zum neuen Pfarrer gewählt. Ich freue mich, diese Aufgabe übernehmen und meine Berufserfahrung und Gaben einbringen zu können.

Weiterlesen: Vorstellung Pfr. Ewald Förschler

 

Meike Melchinger ordiniert

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Wer ist wer im Freiburger Westen

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. März 2010 um 00:01 Uhr

Lahr/Freiburg (ekiba/gh) . In einem feierlichen Gottesdienst hat Landesbischof Ulrich Fischer am Lätare-Sonntag (14. März 2010) in der Lahrer Stiftskirche neun künftige Pfarrerinnen und Pfarrer für ihren Dienst in der Evangelischen Landeskirche in Baden ordiniert. Darunter war auch Meike Melchinger, die in unserer Westpfarrei eineinhalb Jahre lang ihr Lehrvikariat absolvierte und Gottesdienste (mit)feierte.

Am Beginn des Pfarrdienstes stünden Worte des Gotteslobes, sagte Landesbischof Ulrich Fischer im Blick auf den Predigttext. Bei allem, was der Dienst des Pfarrers mit sich bringe, könnten sich die künftigen Pfarrerinnen und Pfarrer des Trostes und der Barmherzigkeit Gottes stets gewiss sein. Diesen Trost gelte es weiterzugeben: „Mit Ihrer Ordination übernehmen Sie einen wichtigen Dienst in der Kirche als einem Bedrängnis- und Trostraum“, rief der Bischof den neun Ordinanden zu. „Sie werden berufen als solche, die die Räume der Bedrängnis weit machen sollen, indem Sie Trost spenden“, so der Bischof. Gerade das zurückliegende Jahr habe mit der Wirtschaftskrise gezeigt, wie wichtig dieses Trostamt der Kirche sei. „Trost hebt nicht jede Erfahrung der Bedrängnis auf, konfrontiert aber diese Erfahrung mit der verändernden Kraft, die von Gott selbst kommt“, so Fischer weiter. Gott selber sei es, der tröste. Wichtig sei auch, sich als Tröstende selbst immer wieder von dieser Botschaft trösten zu lassen.

Mit der Ordination sind die Theologen nun berechtigt selbstständig Gottesdienste und Kasualien (Hochzeiten, Trauerfeiern) zu leiten. Jetzt beginnt für sie die Zeit des Pfarrvikatiats, vergleichbar mit dem Referendariat bei Lehrern. Frau Melchinger wird von der Landeskirche als Pfarrvikarin in einer Gemeinde in Karlsruhe eingesetzt.
   

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